AG gegen Rechts

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Die “AG gegen Rechts” ist ein offenes Forum, in der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemeinsam Aktionen und Veranstaltungen für mehr Toleranz und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit planen und durchführen. Die AG verfügt über eigene finanzielle Mittel, welche vom Bundesinitiative “Demokratie leben!” zur Verfügung gestellt werden. Jede*r der sich für ein solidarisches, tolerantes Miteinander engagieren will, ist herzlich willkommen. Meldet euch gern bei uns: jurb@jurb.de 

 

Aktionen 2021

2.08-7.08. und 9.08.-12.08. Workshop ‘R.A.P. – Respect All Pronouns’

 

20.06. Online-Seminar Stammtischkämpfer*innen: Verschwörungsmythen & Antisemitismus

Verschwörungsmythen haben Hochkonjunktur. In Zeiten der Unsicherheit geben sie scheinbar Orientierung und einfache Erklärungen. Leider hören wir sie auch oft im näheren Umfeld. Auf der Arbeit, im Sportverein, in der Familie oder auf der Straße fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, hätten gerne den Mund aufgemacht. Hier setzt dieser Workshop an. Er soll Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!

In diesem Online-Seminar beleuchten wir Grundlagen und Eigenheiten von Verschwörungserzählungen und deren Beziehung zum Antisemitismus. Wir sprechen über typische Argumentationsmuster und wie wir diesen Paroli bieten. In interaktiven Übungen könnt ihr eure eigenen Erfahrungen einbringen. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungsansätze, um in Zukunft schneller und gezielter reagieren zu können und antisemitischen Welterklärungsversuchen solidarische Alternativen entgegenzustellen.

 

3.05. + 5.05. Online-Vorlesung mit Sally Perel

Der israelischer Autor deutscher Herkunft überlebte den Nationalsozialismus, indem er seine jüdische Identität verbarg und Mitglied der Hitlerjugend wurde. Seine Autobiografie wurde unter dem Titel „Hitlerjunge Salomon“ verfilmt. Perel hat es sich zur Aufgabe gemacht, den nachkommenden Generationen von seinen Erfahrungen im Dritten Reich zu berichten.

 

Aktionen 2020

23.10. Esther Bejarano & Microphone Mafia

Esther Bejarano ging durch die Hölle von Auschwitz.  Kultu Yurtseven war typischer “Jugendlicher mit Migrationshintergrund”. Zusammen mit Esthers Sohn Joram bilden die drei “(…) ein ungewöhnliches musikalisches Projekt: Orient trifft Okzident, die Jüdin den Moslem, die Atheistin den Christen, Süd trifft Nord, alt trifft jung, Frau trifft Mann, Tradition trifft Moderne, Folklore trifft Rap (…) – Herz trifft Verstand.” Das Programm umfasst Elemente aus der jiddischer Sprache, traditionellen Liedern und Rap-Texten zu Themen wie Liebe, Leben und den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung, sowie Erzählungen vom 2. Weltkrieg, dem Migrantenviertel in Köln und dem NSU-Prozessen.

 

Aktionen 2019

22.11. RotFront im Kufa Haus

In diesem Jahr begrüßen wir die großartigen RotFront – Emigrantski Raggamuffin Kollektiv im brandneuen KuFa-Haus (Westbahnhof 13), um mit uns den Abschluss der Alternativen Orientierungsphase zu feiern.

RotFront vertonen die Völkerverständigung: Ein Ukrainer, zwei Ungarn, ein Amerikaner, ein Australier und fünf Deutsche mischen in ihren Songs Ska, Reggae, Dancehall- und Cumbia-Sounds mit Klezmer, frechen Hip-Hop mit Berliner Schnauze, osteuropäischer Turbopolka, mediterranen Melodien und Rockriffs. .Ein Mix, der zum Feiern, zum Tanzen und zum Nachdenken anregen.

26.10. Die eigentliche Veranstaltung mit Esther Bejarano und der Microphone Mafiamuss leider abgesagt werden. Stattdessen findet eine musikalische Lesung über Rassismus, NSU-Terror & Widerstand mit Kutlu Yurtseven statt. 

 

30.06. Welcome Picknick

Die AG gegen Rechts, die Deutsch-Gambische Gemeinschaft, die Falken Braunschweig und das Welcome Dinner Braunschweig im Refugium laden zu einem internationalen Picknick mit Musik ein: Für das kulinarische Wohl aller Gäste stehen, solange der Vorrat reicht, kostenlose Snacks und Getränke (darunter afrikanische Spezialitäten der Deutsch-Gambischen Gemeinschaft Braunschweig), bereit. Wer möchte, kann ganz picknick-like natürlich auch selbst etwas zum Buffet beitragen. Bitte nur Fingerfood!

Musikalisch Interessierte können auf einer Acoustic Stage gemeinsam mit den Besucher*innen musizieren.
Verpasst nicht unser tolles Spiel- und Spaßpogramm:
Henna-Malerei, Seifenblasen, Dosenwerfen, Kinderschminken & Zöpfe-Flechten und vieles mehr. Lasst euch überraschen!

 

30.06. Big Dance Day

Die Arbeitsgruppe gegen Rechts organisiert in Kooperation mit AYE WE DANCE auch in diesem Jahr wieder einen Tanzworkshop im Kinder- und Jugendzentrum Mühle.

Mehrere TänzerInnen aus aller Welt bieten kostenlose Afro- und Dancehall-Workshops an.
empfohlenes Mindestteilnahmealter: 10 Jahre
 
NO PLACE FOR RACISM – HOMOPHOBIA – SEXISM – HATE

 

 

 

 

29. Mai Theatermonolog “Das Boot ist voll”

Die AG gegen Rechts, samo.fa, und die Seebrücke Braunschweig laden ins Haus der Kulturen ein:
Mit dem auf Tatsachen basierenden Theaterstück möchten wir auf die anhaltende katastrophale Situation im Mittelmeer aufmerksam machen.

Das Ein-Personen-Theaterstück erzählt wie Vito (dargestellt von Willi Schlüter) in seiner Eisdiele sitzt und auf die Ankunft einiger der Geretteten wartet, die er eingeladen hat, um gemeinsam mit Freunden der Toten zu gedenken. Während der Wartezeit schildert er seine Erinnerungen.

 

 

 

 

27. Mai Vortrag von Frank Gockel zum Thema “100 Jahre Abschiebehaft”

“Abschiebehaft bedeutet, dass eine Ausländerbehörde oder die Bundespolizei einem Menschen vor seiner Abschiebung die Freiheit entziehen kann.
Warum? Der Behörde soll die Durchführung der Abschiebung erleichtert werden. Es handelt sich bei Abschiebehaft um keine Strafe sondern um eine Sicherungsmaßnahme.
Abschiebehaft ist weitestgehend unbekannt, soll aber massiv ausgebaut werden. – Beides müssen wir ändern!
Ausländer*innen für ein nicht begangenes „Verbrechen“ – nicht abgeschoben werden zu wollen – vorsorglich zu inhaftieren, ist höchst fragwürdig und im Widerspruch zu rechtlichen Prinzipien!”

 

20. April StammtischkämpferInnen-Seminar

Die AG gegen Rechts und die sozialistische Jugend, die Falken Braunschweig laden ins Falkenzentrum ein:
„Das 6-stündiges Seminar besteht aus vier Modulen. Die Übungen und Module dienen dazu den TeilnehmerInnen Argumente mit auf den Weg zu geben, aber auch unterschiedlichste Hemmschwellen abzubauen und sie zu ermutigen in Zukunft öfter [bei rassistischen Parolen und Situationen ähnlicher Art] einzuschreiten. […] [Dazu] sammeln wir Handlungsmöglichkeiten, wie wir Betroffene unterstützen und wie wir andere Menschen motivieren können mit uns aufzustehen und einzuschreiten.“

 

24. März Theaterstück “Borders” im Haus der Kulturen

Das Stück, das die Grenzen Europas und die Grenzen in den Köpfen der Menschen thematisiert, wurde vom iranischen Regisseur Majid Maghareh inszeniert und von Bewohnern der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber Halberstadt umgesetzt. In der Performance, die getragen wird durch Gesten, Bilder und Musik, verarbeiten die Darsteller auch ihre eigenen Fluchtgründe und Fluchterfahrungen. Dabei ist es ihnen wichtig, dass man sie als Mensch hinter dem Begriff „Flüchtling“ wahrnimmt und nicht nur als breite Masse.
Ein Projekt mit Unterstützung der Caritas, Dekanat Halberstadt und der Robert Bosch Stiftung.
 
 

Aktionen 2018

29.11. Sally Perel in der Neustadtmühle

Der israelischer Autor deutscher Herkunft überlebte den Nationalsozialismus, indem er seine jüdische Identität verbarg und Mitglied der Hitlerjugend wurde. Seine Autobiografie wurde unter dem Titel „Hitlerjunge Salomon“ verfilmt. Perel hat es sich zur Aufgabe gemacht, den nachkommenden Generationen von seinen Erfahrungen im Dritten Reich zu berichten.

 

 

9.11. Women on Stage

Starke Frauen für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen
Die Unterdrückung der Frau hat eine lange Geschichte und ist längst nicht überwunden Frauen aller Kulturen werden ausgenutzt, eingeschränkt oder sogar Opfer von Gewalt. Die vielfältigen Probleme lassen sich in unterschiedlicher Ausprägung überall auf der Welt finden. Oft wird diese Schlechterstellung oder gar Misshandlung von Frauen mit Traditionsbewusstsein, dem vorherrschenden Gesellschaftssystem oder dem biologischen Geschlechtermodell gerechtfertigt. Trotz Aufklärung und den intensiven Bemühungen von FrauenrechtlerInnen konnte dieses Ungleichgewicht bisher nicht wirklich aufgehoben werden. Auch das Musikbusiness ist eine von Männern dominierte Domain.
Um sich für ein gleichberechtigtes Miteinander aller Menschen starkzumachen, nutzt die „Arbeitsgruppe gegen Rechts“, die sich für Toleranz und gegen jegliche Form von Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einsetzt, das Abschlusskonzert der „Alternativen Orientierungsphase“ dazu, starke Frauen auf die Bühne zu holen: Shirley Holmes + the T.C.H.I.K.

 

25.10. Kutlu Yurtseven von der Microphone Mafia in der Brunsviga

Leider hat Esther Bejarano aus gesundheitlichen Gründen abgesagt, aber Kutlu Yurtseven wird trotzdem auf der Bühne stehen: Er liest aus dem Buch Die haben gedacht, wir waren das: MigrantInnen über rechten Terror und Rassismus, in dem unter anderem die Frage behandelt wird, wie der Nagelbombenanschlag des NSU in der Kölner Keupstraße sich auf die migrantische Community ausgewirkt hat und natürlich wird Musik gespielt und gerappt.

 

17.09. Sally Perel im C1

Die Veranstaltung ist an Braunschweiger SchülerInnen gerichtet. Anmeldung erfolgt über die Schulen.

 

19.09. Sally Perel in der Neustadtmühle

Die AG gegen Rechts veranstaltet auch in diesem Jahr wieder einen öffentlichen Vortrag mit Sally Perel mit anschließender Diskussionsrunde.
Der israelischer Autor deutscher Herkunft überlebte den Nationalsozialismus, indem er seine jüdische Identität verbarg und Mitglied der Hitlerjugend wurde. Seine Autobiografie wurde unter dem Titel „Hitlerjunge Salomon“ verfilmt. Perel hat es sich zur Aufgabe gemacht, den nachkommenden Generationen von seinen Erfahrungen im Dritten Reich zu berichten.

 

17.06. Welcome Picknick

 
Die Arbeitsgemeinschaft gegen Rechts und das Welcome Dinner Braunscheig laden alle interessierten Menschen zum offenen kostenlosen Welcome Picknick im Inselwallpark (Am Springbrunnen) ein.
Neben multikuturellem Austausch bieten wir Kinderschminken, eine Slackline, kostenlose Snacks und Getränke solange der Vorrat reicht (darunter afrikanische Spezialitäten der Gambischen Gemeinschaft Braunschweig), für Mutige eine Open Stage und weitere kleine Überraschungen.
Wer möchte, kann natürlich auch selbst etwas zu Essen mitbringen.
 

7.06. AYE! WE DANCE

“AYE! WE DANCE” ist das erste große Afro x Dancehall Projekt in Braunschweig!!!
Wir laden drei super Tänzer_Innen für euch ein, die in verschiedenen Workshops euch tolle Schritte und Choreographien beibringen werden.
Ergänzt wird das Programm durch Meet & Greets, Diskussion, Dancehall & Afro Wissen.
 
WANN? 07.06.2018 | 16.00-21.00 Uhr
WO? Kinder- und Jugendzentrum Mühle,
An der Neustadtmühle 3, 38100 Braunschweig
FÜR WEN? Jeder ist herzlich willkommen! Die Kurse sind
Anfänger_Innen aber auch für Fortgeschrittene geeignet.

 

Aktionen 2017

Aktionstage gegen Rechts 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

16. Dezember, ab 18:00 Welcome Dinner mit Musik (Mc Nuri und Das vorläufige Synonym) im Kinder- und Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3.

19. Dezember, ab 18:00 Filmvorführung “Black Day” mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur Abbas Yassin und dem ehemaligen Campsprecher Maissara M. Saeed im Falkenzentrum SUB, Bohlweg 55.

20. Dezember, ab 16:00 Stadttour zum Thema Diskriminierung und Toleranz,Treffpunkt am SUB, Bohlweg 55. Ab 19:00 Vortrag von eine_r Vertreter_In der Jugendlichen ohne Grenzen (JoG) im SUB, Bohlweg 55.

22. Dezember, ab 20:00 Abschlusskonzert mit Morder Boy (ausgefallen), BOXiNG FOX (ausgefallen und von SKANUTS ersetzt) und LOUDOG, im Kinder- und Jugendzentrum B58, Bienroder Weg 58.

Die Veranstaltungen fanden in Kooperation mit der NAturfreundejugend, Aktion Mensch, dem Welcome Dinner Braunschweig, der sozialistischen Jugend, die Falken und den Kinder- und Jugendzentren Mühle und B58 statt.

 7.10. Demonstration für Bleiberecht

Verfolgung, Hunger, Krieg, Armut und Naturkatastrophen treiben Millionen Menschen weltweit in die Flucht. Einige von ihnen haben in Deutschland Schutz gesucht. Viele von ihnen werden trotz dieser lebensbedrohlichen Umstände gezwungen, das Land wieder zu verlassen – darunter auch Kinder und Jugendliche. Auch in Braunschweig werden immer mehr Fälle bekannt, in denen Geflüchteten die Abschiebung droht.
Wir wollen uns politisch gegen Abschiebungen engagieren und erklären uns mit den Betroffenen solidarisch.
Abschiebestopp und Bleiberecht!
Refugees Welcome!
Für diese Forderung geht das Bündnis, Hiergeblieben! Bleiberecht ist Menschenrecht auf die Straßen.
Die Kundgebung beginnt um 13:00 am Schlossplatz. Es werden verschiedene RednerInnen zu Wort kommen. Außerdem wird es ein Kulturprogramm geben. 
Foto: Jannis Große
Artikel zur Demo auf
http://bs4u.net/de/node/1176

 

25.09. Infoveranstaltung zum Thema Asyl- und Aufenthaltsrecht

Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Einige haben in Deutschland Zuflucht gesucht. Viele sollen trotz drohenden Gefahren wieder abgeschoben werden – darunter auch Kinder und Jugendliche.

Nicole Kumpis-Giersig vom Refugium Braunschweig erklärt, wie ein Asylverfahren abläuft, welche Probleme sich für geflüchtet Menschen stellen und wie man als Nicht-Jurist helfen kann. Besonderes Augenmerk wird dabei auf geflüchtete Kinder und Jugendliche gelegt.

Die Veranstaltung findet ab 18:30 im Kinder- und Jugendzentrum Mühle statt und wurde von der Kampagne, Hiergeblieben! Bleiberecht ist Menschenrecht, organisiert, die auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft gegen Rechts ins Leben gerufen wurde und sich für Bleiberecht für von Abschiebung bedrohten Menschen einsetzt.

 

Sally Perel in Braunschweig

Die Arbeitsgemeinschaft lud den israelischen Autor deutscher Herkunft ein, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen seine außergewöhnliche Geschichte zu erzählen. Sally Perel überlebte den Nationalsozialismus, indem er seine jüdische Identität verbarg und Mitgleid der Hitler-Jugend wurde. Seine Autobiografie wurde unter dem Titel “Hitlerjunge Salomon” verfilmt.

29. 05. im C1 Braunschweig  Zu dieser Veranstaltung wurden vorwiegend Schulen eingeladen, ihre SchülerInnen an dem kostenlosen Angebot teilnehmen zu lassen. Der Saal mit 600 Plätzen war fast vollständig besetzt.

 

 

 

6. 09. im Kinder- und Jugendzentrum Mühle Diese Veranstaltung war für alle Interessierten offen und war ebenfalls sehr gut besucht.

 

 

 

 

Aktionen 2016

Aktionstage gegen Rechts 2.0

26./27.11.2016 Impro-Theater-Workshop im KJZ Mühle (An der Neustatdmühle 3, 38100 Braunschweig)

1.12.16 Stencil-Workshop im KJZ Mühle (An der Neustadtmühle3)

3./4.12.16 Capoeira-Workshop im KJZ Mühle (An der Neustdtmühle3, 38118 Braunschweig)

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2.12.16 Konzert mit Refpolk Daisy Chain Rana Esculenta Presslufthanna Sayes David*ch im Nexus, Frankfurter Str. 253

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Unter 18-jährige können nur mit vollständig ausgefüllter und unterschriebener Erziehungsbeauftragung teilnehmen. Diese findet Ihr hier: erziehungsbeauftragung_dez_2016.

 

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Aktionstage gegen Rechts 1.0

Gefördert über das Bundesprogramm “Demokratie Leben” und aus Landesmitteln von Generation³.

21.09. Vortrag und Gesprächsrunde von und mit Andreas Kemper zum Thema Rechtspopulismus
22.09. Rantanplan Konzert
29.09. Vortrag von Andreas Speit mit anschließender Musik von Groß & Artig

 

 

 

27.05. Projekttag gegen Rassismus an der Neuen Oberschule

Nach den Vorfällen rechter Gewalt am Gymnasium Neue Oberschule im Februar 2016 fand am 27.05. der Projekttag “Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage“ statt. Zu Beginn referierte der Experte Sebastian Ramnitz über das Thema Rechtsextremismus für die Jahrgänge 9-11. Im Anschluss fand eine Workshop-Phase statt, in der sich diese Jahrgänge mit den Themen Vorurteile und Rassismus auseinandersetzen. Dafür leiteten externe Teamer*innen diese Stunden an. Parallel dazu wurden die unteren Jahrgänge durch Lehrer*innen der NO durch die Workshop-Phase geführt. Nach der inhaltlichen Vorbereitung und Auseinandersetzung wurde der Projekttag mit einem gemeinsamen Buffet und einem Flashmob beendet.
Insgesamt war der Projekttag am Gymnasium Neue Oberschule in Braunschweig ein Erfolg, der den Grundstein für weitere Projekttage legen sollte. Denn Bildung ist das Fundament für eine emanzipatorische Gesellschaft. Kein Platz für Rassismus!

Ole Hartkopf (Schüler an der NO und Teamer am Aktionstag)

 

Aktionen 2015

19.11.2015: Filmvorführung “The truth lies in Rostock” im Kulturzentrum Brunsviga

Die AG gegen Rechts zeigt am 9.11.15 um 18:30 Uhr die Dokumentation “The truth lies in Rostock”, einen Film über Pogrome im August 1992 in Rostock/Lichtenhagen mit anschließendem Vortrag und Diskussion.

Autofocus/Videowerkstatt beschreibt die Dokumentation :
Die Polizei schaut zu, als Faschisten die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge (ZAST) und ein Wohnheim von vietnamesischen Vertragsarbeitern mit Molotowcocktails bombardieren. Eine Montage von Videomaterial, gedreht aus den angegriffenen Häusern heraus, Interviews mit Anti-FaschistInnen, den vietnamesischen VertragsarbeiterInnen, der Polizei, mit Bürokraten, Neonazis und Anwohnern. Eine Dokumentation über das heimliche Einverständnis der Politik und über die verbreitete Angst.

***Ausladungsklausel: Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser
auszuschließen.***

Alerta, Antifascista! Aktionstage gegen Rechts im Dezember

Vom 4.12.-5.12.15 organisiert die AG gegen Rechts gemeinsam mit der Sozialistischen Jugend – Die Falken Braunschweig und der DGB Jugend Braunschweig die Veranstaltung Alerta Antifascista! Aktionstage gegen Rechts. Interessierte erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Workshops und ein Abschlusskonzert.

9.9.15 Filmvorführung »Blut muss fließen« Undercover unter Nazis

 

Die Arbeitsgruppe arbeitet mit verschiedenen KooperationspartnerInnen und UnterstützerInnen zusammen und wird vom Bundesprogramm “Demokratie Leben!” gefördert.

 

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